AUSFLÜGE & VERANSTALTUNGEN

Reiseberichte

INTERESSANTE REISEGESCHICHTEN UNSERER FAHRGÄSTEN

Haben Sie auch eine interessante Reisegeschichte mit der ODEG erlebt und möchten diese gern mitteilen? Dann schreiben Sie uns. Füllen Sie dazu einfach das unten stehende Formular aus. Wir freuen uns auf Ihre Reisegeschichte.

MIT DER ODEG ZUR KUR NACH BAD WILSNACK

März 2015

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Reisebericht von Frau Petra Kuck aus Berlin

ABSCHIED IM ADVENT - ENDE DES DURCHGEHENDEN ZUGVERKEHRS VON HAGENOW NACH NEUTSTRELITZ

Dezember 2014

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Einsendung von Rüdiger Kozielski von den Parchimer Eisenbahnfreunden

VON KLEINSTADT UND FEIERLAUNE

April 2013

Den größten Teil meiner Zeit verbringe ich in meiner relativ überschaubaren Heimatstadt Stendal. Zum Aufwachsen ist Stendal nett, doch je älter ich werde, desto mehr zieht es mich in die Stadt. Selten habe ich die Gelegenheit dazu, aber seit mein großer Bruder in Berlin wohnt, nutze ich jede dieser Gelegenheiten aus. Meistens fahre ich mit der ODEG-Linie RE4. Nach einer akzeptablen Zeit, in der ich meistens Musik höre und mich schon mal auf die Stadt und den Trubel einstimme, komme ich entspannt in Berlin an. Ich  genieße das Feiern, die Hektik der Großstadt und das Gedränge in der S- und U-Bahn. Nach ein paar Tagen fahre ich dann müde mit der ODEG-Linie RE4 zurück und freue mich, ohne geschupst zu werden und ohne meine Tasche krampfhaft festzuhalten, mit dem Zug nach Hause zu fahren.

 Einsendung von Lars Hewing  aus Stendal,  16 J.

EIN THEATRALISCHER AUSFLUG

Februar 2013

Vergangenes Wochenende fuhren meine Freundin Frieda und ich mit der ODEG-Linie RE2 von Wismar nach Cottbus. Lange sind wir bereits Theater- Liebhaber und so kommt es, dass wir hin und wieder weite Strecken beschreiten, um uns Stücke anzuschauen. Die so langsam aufkommende Karnevalseuphorie verschlug uns letzten Samstag in die Operette „Madame Pompadour“ von Rudolf Schanz, Ernst Welisch und Leo Fall, welche im Cottbuser Staatstheater aufgeführt wird. Dank der ODEG-Linie RE2 ist Cottbus von Wismar ausgehend zügig und bequem zu erreichen. Derartige tolle Ausflüge für Theaterfreunde wie uns wären ohne die ODEG-Linien wahrscheinlich gar nicht möglich. Deswegen möchte ich mich für den Service und die Mobilität bedanken und das Unternehmen loben.

Dank der ODEG freue ich mich nicht nur auf ein tolles Stück, sondern ich kann mich auch auf eine angenehme Fahrt verlassen.

 Es grüßen Hildegard Eiffler und Frieda Dolezisch aus Wismar.

BERLINER TRIFFT AUF NATÜRLICHES WINTERSPEKTAKEL

Dezember 2012

Alles begann mit dem Verlangen, das Winterspektakel, welches in Berlin des Öfteren in grauer und matschiger Gestalt auftritt, wieder mal anders zu erleben und sich nach Möglichkeit nicht davon, in Form von blauen Flecken und nassen Füßen, verspotten zu lassen. Tagelang beschwerte ich mich über das ach so deprimierende Wetter und ich muss sagen, dass mir diese Stimmung so manche Aktivität  vermasseln kann. Einem Kunststudenten wie ich es bin, 22 Jahre alt und Stadtkind, vergeht so manchmal die Inspiration in der fast monotonen Graustufe Berlins.

Schnee und Kälte mal wieder anders zu erleben, das war mein Wunsch. Ich dachte an reine und weiße Idylle, wie sie in Filmen gezeigt wird. So führte mich die ODEG, von der ich bisher nicht viel gehört hatte, wahrscheinlich weil ich Berlin in den seltensten Fällen verlasse, zu dem zauberhaften Örtchen bei Falkenberg. Die Broschüre, die mein Mitbewohner auf seiner Zugfahrt von der Heimat zurück nach Berlin mitnahm, lag bereits wochenlang auf dem Zeitungsstapel und sollte nun endlich zum Einsatz kommen. Folgender Titel stach mir ins Auge: „FALKENBERG (MARK): DURCH TIEFE WÄLDER“. Verschneite Wälder, das sollte es sein. Abenteuerdurstig  machte ich mich auf den Weg. Die ODEG-Linie RB60 sollte mich nun in die, laut Broschüre, „ungezügelte Natur“ bringen. Ich muss sagen, dass ich positiv von der ODEG-Linie überrascht  war. Der Service war nett und zuvorkommend. Auch die Sitze waren im Kontrast zu manch anderen Bahnen bequem und machten einen gepflegten Eindruck. Angekommen am Bahnhof Falkenberg (Mark), war ich seit langem wieder fasziniert von dem reinen Weiß des Schnees. So begab ich mich auf die erste Etappe, auf den Paschberg. Meine anfängliche Angst, die in der Broschüre vorgeschlagenen Etappen wegen fehlendem Training für das Bergsteigen in meiner bergarmen Stadt nicht beschreiten zu können, schwand. Viel zu sehr war ich von der Ruhe und Gelassenheit dieses Ortes begeistert, denn so etwas hatte ich seit langem nicht erlebt. Die erste Etappe lag nun hinter mir. Voller Begeisterung blickte ich auf dieses atemberaubende Panorama. Nie hätte ich gedacht, dass die frische Luft mich tatsächlich zu einem Bergsteiger wandeln könnte. Verschneite Waldwege und Familien, die sich auf den gleichen Weg begaben, sorgten trotz der eisigen Temperaturen für ein Gefühl von Wärme. Im Anschluss begab ich mich in den Cöthener Park. Die riesigen Bäume, welche bis oben hin mit Schnee bedeckt waren, verhalfen mir zu einer Vorstellung, wie der „Himmel auf Erden“ tatsächlich aussehen könnte.  Mit knurrendem  Magen stieß ich auf die nett und idyllisch wirkende  Gaststätte „Mon Choix“. Dort wärmte ich mich auf und brachte meinen protestierenden Magen  zum Schweigen. Im „Mon Choix“ ließ ich die vergangenen Stunden nochmal Revue passieren. Endlich verspürte ich Sympathie gegenüber dem Winter und viel wichtiger, ich konnte meine „gräuliche“ Laune ablegen. Nach dem Essen machte ich mich langsam auf den Heimweg. Ich genoss die letzten ländlichen Eindrücke und fuhr mit der ODEG wieder zurück in die Stadt. Auch die ODEG verhalf mir zu einem entspannten Ausklingen des Tages. Dieser Ausflug ermöglichte mir, die noch anstehenden Projekte  mit neuer, erfrischter Motivation und einem Sack voller Ideen anzugehen. Meine Erwartungen wurden übertroffen und ich habe mir vorgenommen, derartige Ausflüge öfter zu machen.

Gerne beschreite ich das nächste Abenteuer ebenfalls mit der ODEG.

Einsendung von Pauline Lindemann aus Berlin.

VON GLÜCKSHASEN UND FLIEGENDEN GUMMISTIEFELN

Oktober 2011

Diesen Herbst sind wir mit der ganzen Familie nach Trebendorf gefahren. Im Zug haben wir ODEG-Gummibärchen genascht, aus dem Zugfenster die Wiesen und bunten Bäume vorbei fliegen sehen und schön erzählt. Unsere Tour ging mit der OE65 von Cottbus bis nach Schleife und dann wurde durchs Dorf zum Tierparadies „Reinerts Ranch“ gelaufen. Schnell waren wir unter lauter Tieren zum Anfassen und Bestaunen. Buddy, Candy und Happy, so heißen die Pferde dort. Unser Papa hat sich sogar getraut zu reiten. Tja, das Glück der Erde liegt nun mal auf dem Rücken der Pferde. Außerdem ist mein Mann Martin Dritter beim Gummistiefelweitwurf geworden. Stolz wie Oskar war unser Vati. Die Kinder waren völlig aus dem Häuschen und hatten schnell keine Berührungsängste vor Schwein & Co. mehr. Billy, das Hausschweinchen, der weiße Riesenhase Lisl und na­türlich Tom und Fufu, die Hofhunde wurden so richtig durchgeknuddelt und genossen eindeutig die Extra-Streicheleinheiten sowie Leckerlies von uns Städtern. Man fühlt sich auf dem Bauernhof mit den Blockhäusern und Indianer­zelten fast wie im Wilden Westen. Wir Großen fühlten uns plötzlich auch in unsere Kindheit zurückversetzt. Alles ist total urig und genau abgestimmt auf eine junge Familie, die mit den Kindern mal so richtig Landluft schnuppern und Tiere streicheln möchte. Höhepunkt des Ausflugs war das gemeinsame Lagerfeuer mit anderen Gästen. Das Stockbrot war so lecker und die Stimmung enorm romantisch. Wir haben übrigens eine Familie aus Berlin kennengelernt und wir wollen uns vielleicht nochmal treffen. Dieser Tag hat der gesamten Familie echt gefallen! Wir sind total begeistert und werden wieder kommen.

Einsendung von Steffi Runge aus Cottbus, Ausflug mit Ehemann Martin
und den Töchtern Nathalie 8 J. und Laura 6 J.

FRÜHJAHRS-SKIWANDERUNG IM BERLINER RAUM

Februar 2010

"Wo ist denn jetzt genug Schnee?" wurden wir mit unseren geschulterten Langlauf-Ski ungläubig von anderen Reisenden an fast jeder Bahnhofsstation gefragt. Denn Kai und ich hatten wieder eine unserer wunderbaren und schön einsamen Flachlandskiwanderungen neben der ODEG-Bahnstrecke vor.

Mit Rückenwind und knallender Sonne ging es bequem von Chorin nach Althüttendorf. Der Weg war nicht sehr weit, aber wir waren beide nach der ITB (Internationale Tourismus Börse Berlin) erkältet. Wir waren kaum eine Stunde von der Stadt entfernt und schon waren Verkehr, Staub und Lärm wie weggeblasen. Die Winterlandschaft war wie eine Illusion auf einem Gemälde von Claude Monet.

Einige Hasen und Hirsche haben wir aufgeschreckt. Die meisten Wege hatten vor uns nur Tiere betreten. Bei manchen komischen Abdrücken, hätte ich früher gedacht: „Da hat der Lehrer Pfeile in den Schnee gemalt, damit wir den Weg finden!“. Heute weiß ich, dass Vögel, die in Pfeilformation fliegen, es auch auf dem Boden mit den Pfeilen nicht lassen können. Und diese hier waren ja königlich große Pfeilfüße, die bestimmt vom Kranich stammen.

Der Schnee war wechselnd, wie es im Frühjahr normal ist, von Pulver im Schatten über Harsch und Firn zu Sulz - alles dabei. Die Lawinengefahr ist bei uns dennoch allgemein gering und die Skier abschnallen zu müssen, weil es zu steil ist, kommt daher auch nicht oft vor.

Die Route war einfach zu finden, die ODEG pfiff alleweil ihr fröhliches Liedchen über die Nebenstrecke. Der krönende Abschluss: Das Bauernfrühstück am Bahnhofsbuffet von Eberswalde kostete keine 5 € und war gut, reichlich und lecker.

Einsendung von Axel von Blomberg aus Berlin.

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