SERVICE

Eisenbahner mit Herz

EIN HERZ FÜR ODEG-EISENBAHNER/-INNEN

Die Allianz pro Schiene sucht aufregende Reisegeschichten für "Eisenbahner mit Herz". ODEG-Fahrgäste, die einen hilfreichen Einsatz unseres Zugpersonals rund um eine abenteuerliche Bahnfahrt erlebt haben, können mit ihrer Einsendung jährlich bis zum 31. Januar eine/n ODEG-Mitarbeiter/-in für den Titel „Eisenbahner mit Herz“ nominieren. 

Hier finden Sie ein Video zum Aufruf.

Wettbewerb seit sieben Jahren in Folge

Der Wettbewerb findet zum siebten Mal in Folge statt. Im April 2017 war der Titel zuletzt vergeben worden. 

  • 2017 freuen sich zwei ODEG-Mitarbeiter/-innen über ihre Nomerierung zum "Eisenbahner mit Herz"
  • 2016 wurden zwei ODEG-Mitarbeiter/-innen nominiert
  • 2015 gingen zwei Nominierungen für Mitarbeiter/-innen der ODEG ein.
  • 2014 wurden von den privaten Eisenbahnunternehmen vier Nominierungen für den Titel „Eisenbahner mit Herz“ für Mitarbeiter/-innen der ODEG eingereicht.

ODEG-Mitarbeiter/-innen mit Herz 2017:

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Simone Kroll

Servicemitarbeiterin aus Königs Wusterhausen

Eingereichte Geschichte von Fahrgast Joachim Preuß:

Gute Nerven gegen die Panik
Joachim Preuß hatte am Vortag seiner Reise eine kleine Operation. Als er am Berliner Hauptbahnhof in einen Zug der ODEG steigt, zeigt das Termometer draußen 35 Grad. Trotz der Klimaanlage erleidet der Reisende im Zug einen Kreislaufzusammenbruch. Die ODEG-Zugbegleiterin Simone Kroll bewahrt in der Not gute Nerven. Obwohl sie parallel noch einen Notarzteinsatz zu regeln hat, kümmert sie sich sehr hilfreich um den unpässlichen Fahrgast. 

„Auf dem Weg zu einer Toilette habe ich die Zugbegleiterin um Hilfe gebeten. Sie hat mich geführt, da ich kaum laufen konnte und mich ständig festhalten musste. Simone Kroll ist in meiner Nähe geblieben, bis ich meinen Sitzplatz wieder erreicht habe. Meine Angst, im Zug zusammenzubrechen, hat sie durch ihr umsichtiges Verhalten in Sicherheit verwandelt“, schreibt Joachim Preuß. Den Namen seiner Retterin erfährt der Reisende vom Lokführer. „Simone Kroll ist mein Favorit und hätte eine Auszeichnung verdient.“

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Robert Bochenski

Servicemitarbeiter aus Königs Wusterhausen

Eingereichte Geschichte von Fahrgast Reinhard Mawick:

Gutes Omen für den FC St. Pauli
Reinhard Mawick ist auf dem Weg von Berlin nach Hamburg, um sich das Zweitligaspiel des FC St. Pauli gegen Eintracht Braunschweig anzusehen. Im ODEG-Zug am Bahnhof Zoo verliert er seine Geldbörse: mit Fußballticket, Bahncard 100, Bargeld und allen Ausweisen. Als er gerade am Bahnsteig steht und ihm heiß und kalt wird, klingelt sein Handy: ODEG-Zugbegleiter Robert Bochenski hat die Börse gefunden und darin sogar die Mobilnummer des Fahrgastes. Abends könne er bei der Rückfahrt seine Börse wiederhaben, erklärt er dem Reisenden.
Reinhard Mawick wird vor lauter Glück kühn: Ob es nicht schneller gehen könne? Das Fußballspiel in Hamburg wartet schließlich nicht. Der ODEG-Mann hat nicht nur Verständnis, sondern auch Tatgeist: Er organisiert eine fliegende Börsenübergabe an eine Kollegin unterwegs und Reinhard Mawick ist kurz darauf mit Börse auf dem Weg nach Hamburg. Bei dem Glück kein Wunder, dass sein Club auch noch gewinnt. „Was haben Sie für tolle Mitarbeiter“, schreibt der Reisende an den Chef der ODEG. Eisenbahner mit Herz eben.



ODEG-Mitarbeiter/-innen mit Herz 2016:

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Silke Voigt

Servicemitarbeiterin aus Sachsen

Eingereichte Geschichte von Fahrgast Roland Fettke:

Mut zur Lücke
Ronald Fettke beobachtet, wie die ODEG-Zugbegleiterin Silke Voigt einer Reisenden mit Rollator über den Spalt zwischen Zug und Bahnsteig hilft. Diese Zugbegleiterin hat ein besonders waches Auge für die Belange von älteren Fahrgästen meint der Einsender. Klarer Fall: es handelt sich um eine Eisenbahnerin mit Herz.

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Alfons Lübberding

Servicemitarbeiter aus Berlin

Eingereichte Geschichte von Fahrgast Ulrich Nettelstroth:

Smarter Helfer bei der ODEG
Der 16-Jährige Sohn von Ulrich Nettelstroth verliert sein Smartphone im Regionalexpress. Als er das Gerät von zu Hause anruft, meldet sich der Zugbegleiter Alfons Lübberding. Er hat das Telefon gefunden und bietet dem Jungen an, es sich am nächsten Tag am Bahnhof Falkensee abzuholen. „Das hat wunderbar geklappt“, schreibt der dankbare Vater.



ODEG-Mitarbeiter/-innen mit Herz 2015:

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Jasmin Schulz

Servicemitarbeiterin aus Sachsen

Eingereichte Geschichte von Fahrgast Ilona Brauer:

Besonders freundlich und herzlich, eine 1+ 
Zum wiederholten Male fuhr Frau Brauer am Karfreitag (Vormittag) zwischen Cottbus und Görlitz mit der Zugbegleiterin Frau Schulz. "Der Zug war sehr dicht besetzt, aber die besondere Freundlichkeit und Herzlichkeit von Frau Schulz war wie immer unerschütterlich bis zur Ankunft in Görlitz. Jedem Fahrgast widmete sie ihre volle Aufmerksamkeit und gab zudem zusätzliche Hinweise für weitere Fahrten einzelner Mitreisender. Es ist sehr angenehm, wenn man so betreut wird. Frau Schulz bekommt von uns sogar eine 1+. Natürlich freue ich mich auch sehr, dass ich bisher immer so pünktlich an meine Ziele gebracht wurde - bitte weiter so. Dass ich die Tageszeitung zwischen Görlitz und Cottbus lesen kann, ist unbedingt erwähnenswert. Ich freue mich auf die nächsten Fahrten mit der ODEG und wünsche Ihnen alles Gute." 

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Manuel Messal

Servicemitarbeiter aus Brandenburg

Eingereichte Geschichte von Fahrgast Günter Neumann:

Freundlichkeit und Service statt Streik und Stress 
"Es ist der Tag, an dem die Gewerkschaft der Lokführer zum Streik aufgerufen hat und wir mit zwei Fahrrädern auf der Fahrt von Pasewalk nach Berlin-Hauptbahnhof waren. In Angermünde war Schluss. Hier kam uns die ODEG zum ersten Mal zu Hilfe und brachte uns bis nach Eberswalde. Umsteigen […] war angesagt. Und hier erwies sich der Zugbegleiter, Herr Messal, als ein Eisenbahner mit Herz im wahrsten Sinn dieser Worte. Mit Ideen und persönlichem Engagement und auffallender Freundlichkeit in dieser Stresssituation half er sehr vielen Reisenden die Nachteile des Streiks zu mildern. Dafür Herrn Messal herzlichen Dank. Die ODEG kann stolz sein, einen so tatkräftigen Zugbegleiter in ihren Reihen zu haben.“


ODEG-Mitarbeiter/-innen mit Herz 2014:

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Lydia Glienke

Servicemitarbeiterin aus Sachsen

Eingereichte Geschichte von Fahrgast Nadine Weiß:

Ungestresst und besonders sympathisch
Nadine Weiß fährt täglich mit der ODEG und findet die Zugbegleiterin Lydia Glienke besonders sympathisch. Selten treffe der Fahrgast auf solch eine ungestresste Mitarbeiterin. Obwohl der Zug zwischen Zittau und Görlitz oft übervoll ist, behält Lydia Glienke immer einen kühlen Kopf. Eine echte Eisenbahnerin mit Herz, schreibt die Pendlerin über ihre Lieblingszugbegleiterin.

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Heike Matschke

Servicemitarbeiterin aus Mecklenburg-Vorpommern

Eingereichte Geschichte von Fahrgast Hartwig Köpcke:

Herzinfarkt muss nicht sein
Hartwig Köpcke ist fast 70 und fährt regelmäßig mit der Bahn. Auf einer Fahrt vergisst er sein Portemonnaie im Zug, als er in Bahnhof Zoo aussteigt. Zutiefst niedergeschlagen erreicht ihn der Anruf der ODEG-Mitarbeiterin Heike Matschke. Sie hat die Börse gefunden und will sie ihm am Bahnhof Zoo gleich am selben Tag noch in die Hand drücken. Dass sie zuvor sehr freundlich, aber überaus gewissenhaft die Fahrkarten kontrolliert hat, vergisst Hartwig Köpcke auch nicht zu erwähnen: Eine Eisenbahnerin mit Herz durch und durch zeichnet sich für ihn dadurch aus, dass sie den Herzschlag des Kunden in Not wieder auf Normalität bringt.

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Birgit Schulze

Servicemitarbeiterin aus Brandenburg

Eingereichte Geschichte von Fahrgast Gunar Barthel:

Kein schwarzer Freitag
Es geschieht an einem Freitag kurz vor den Schulferien. Gunar Barthel hat noch eingekauft und steigt gestresst am Bahnhof Zoo in den ODEG-Zug nach Königswusterhausen. Erst auf dem Parkplatz merkt er, dass er von seinen – gefühlten – 37 Tüten die größte und wichtigste im Zug hat stehen lassen. Sein Wutschrei hallt über den Parkplatz und ruft eine hilfsbereite Frau auf den Plan. Es stellt sich heraus, dass sie Schaffnerin ist, gerade Dienstschluss hat und eben in demselben ODEG-Zug gefahren ist. Sie telefoniert, schafft mit einer Schaffner-Kette die Tüte wieder herbei und rettet dem Mann die Ferien. „Liebe Frau Schulze, dank Ihrer Hilfe und der rührenden persönlichen Anteilnahme ist dieser Freitag kein Freitag der 13. geworden.“

Eingereichte Geschichte von Fahrgast Helga Stüwe:

Absolute Nummer eins
Helga Stüwe ist voll des Lobes: Birgit Schulze ist die „absolute Nummer 1“, hat „das Herz auf dem rechten Fleck“, ist „eine „außergewöhnliche Frau“. Was ist geschehen? Die Einsenderin hat sich verfahren und trifft in ihrer Not auf Birgit Schulze, die im Feierabend ist. Trotzdem begleitet die ODEG-Mitarbeiterin die Reisende zum nächsten Taxistand. „Wer macht das schon?“ Eine Eisenbahnerin mit Herz.

Eingereichte Geschichte von Fahrgast Silke Flaßnöcke:

Trost für eine missglückte Reise
Silke Flaßnöcker fährt sonst immer mit der ODEG. Doch an diesem Tag bucht sie den ICE mit Umsteigen in Ludwigslust. Weil sie sich in den Verbindungen irrt, verpasst sie ihren Regional Express und sitzt stattdessen in einem ODEG-Zug, der erst zwei Stunden später als geplant in Berlin eintrifft. Die Zugbegleiterin Birgit Schulze klärt die Kundin nicht nur auf, sondern tröstet sie auch in ihrem Kummer über die missglückte Reise. Sie darf sich in die erste Klasse setzen und bekommt Gummibärchen. „Für meine eigene Dummheit!“, schreibt die Einsenderin über die außerordentlich menschliche und zuvorkommende Zugbegleiterin, deren Namen sie zufällig erfährt, als sie ein ODEG-Magazin zur Hand nimmt. Dort liest sie, dass Birgit Schulze öfters Reisenden hilft und als „Eisenbahnerin mit Herz nominiert ist. „Ich würde mich freuen, ihr auf meiner nächsten Reise wieder zu begegnen."

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Roland Tauschwitz

Triebfahrzeugführer aus Brandenburg

Eingereichte Geschichte von Fahrgast Jutta Knaak:

Lokomotiven-Kurier
Jutta Knaak weiß das System Eisenbahn zu schätzen, seit ihr ODEG-Triebfahrzeugführer Roland Tauschwitz ihre Jacke per Lokomotiven-Kurier wiederbeschafft hat. Schnell und freundlich barg er ihren Anorak, den sie in Hubertushöhe am Bahnhof vergessen hatte. Er organisierte mit Kollegen auf verschiedenen Zügen eine Staffelübergabe, so dass Jutta Knaak ihr Kleidungsstück in Köngiswusterhausen freudig in Empfang nehmen kann. Für sie ist klar: Hier war ein Eisenbahner mit Herz am Werk.


Haben Sie eine ähnliche, besonders positive Bahngeschichte mit der ODEG erlebt? Dann schreiben Sie sie doch auf. Einsendungen gehen ganzjährig über Allianz pro Schiene.


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