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Berlin, 22.04.2016
Pressemitteilung 08/2016

ROLLENDES KLASSENZIMMER AUF DER RB33

Die Bundespolizei und die ODEG führen gemeinsame Präventionsmaßnahme für Schüler durch

Die ODEG - Ostdeutsche Eisenbahn GmbH hat am Donnerstagvormittag, den 21. April 2016, in Kooperation mit der Bundespolizei, ein Präventionstraining mit Kindern der siebten Klasse von der Oberschule Wilhelmshorst absolviert. In einem Zug der ODEG auf der Strecke RB33 zwischen Wilhelmshorst und Jüterbog fand die Präventionsmaßnahme „Helfen - ohne sich selber zu gefährden!" statt. Die Veranstaltungsreihe hat das Hauptziel, die Jugendlichen für einen offenen und konstruktiven Umgang mit Konflikten, die auf einer Bahnfahrt aber auch im restlichen Alltag entstehen können, zu sensibilisieren und ihre Handlungskompetenzen zu erweitern.

Das Sicherheitstraining beinhaltete Tipps und Anregungen für typische Situationen, in die nahezu jeder geraten kann. So wurden die Schüler in theaterreifen Rollenspielen durch die Polizeiobermeisterin Wiesner und Polizeioberkommissarin Lachmann u.a. mit Betrunkenen und Dieben im Zugabteil konfrontiert. Die erfahrenen Beamtinnen der Bundespolizei konnten so den Teilnehmern das richtige Verhalten in gefährlichen Situationen auf praktische Weise nahebringen.

Des Weiteren wurden die Schüler durch eine Vertreterin der ODEG auf die möglichen Gefahren an Gleisen und Bahnübergängen hingewiesen und die richtigen Verhaltensregeln interaktiv erarbeitet. Da die Kinder viele Wege mit der ODEG absolvieren, sollen die jungen Fahrgäste auch die Kraft der gelb-grünen Züge verstehen lernen. „Wir möchten mit dieser Präventionsmaßnahme keine Ängste schüren, aber bei den Kindern Verständnis und Respekt entwickeln, dass das Spielen auf und an Bahnanlagen lebensgefährlich ist.“, unterstreicht  Arnulf Schuchmann, Geschäftsführer der ODEG.

Themen waren u. a. die gefährliche Sogwirkung eines Zuges, die ca. 500 Meter Bremsweg eines 72 Tonnen schweren ODEG-Zuges bei 120 km/h sowie die Folgen von lebensgefährlichen Mutproben, wie das Legen von Steinen auf Gleise oder den Bewurf von vorbeifahrenden Zügen.

Die Präventionsmaßnahme „Rollendes Klassenzimmer“ der Bundespolizei und der ODEG stieß auf ein begeistertes Interesse bei Lehrern, Schülern und Eltern und wird fortan regelmäßig auf den Linien der ODEG durchgeführt.

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Für Rückfragen stehen Ihnen:

Arnulf Schuchmann (Geschäftsführer und Sprecher der ODEG) unter 030 / 81 40 77 101,
Reni Pischke (Referentin Marketing und Kommunikation) unter 030 / 81 40 77 163
oder unter presse(at)odeg.de gern zur Verfügung.