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Berlin/Schwerin, 18.11.2016
Pressemitteilung 19/2016

ROLLENDES KLASSENZIMMER IM RE2 DURCH MECKLENBURG-VORPOMMERN

Bundespolizeiinspektion Rostock und die ODEG führen Präventionstraining mit Schülern durch

Die ODEG - Ostdeutsche Eisenbahn GmbH hat am gestrigen Donnerstagvormittag in Kooperation mit den Beamten der Bundespolizeiinspektion Rostock am Dienstsitz in Schwerin ein Präventionstraining mit Schülern der 8. Klasse der Realschule Grabow durchgeführt. In dem Regional-Express der ODEG auf der Linie RE2 zwischen Grabow und Schwerin fand das Präventionstraining „Mut zur Zivilcourage“ und "Verhalten an und auf Bahnanlagen" statt. Die Präventionsmaßnahme hatte das Ziel, die Jugendlichen für einen konstruktiven Umgang mit Kon-flikten, die auf einer Bahnfahrt aber auch im Alltag entstehen können, zu sensibilisieren. Im Zuge dessen sollten den Jugendlichen das der Situation angepasste richtige Verhalten demonstriert werden und sie dadurch ihre Handlungskompetenzen erweitern.

Das Sicherheitstraining beinhaltete Tipps und Anregungen für gefährliche Situationen, in die nahezu jede/r geraten kann. So wurden die Teenager mit authentischen Rollenspielen durch ein Team der Schweriner Bundespolizisten und einer zusätzlichen Servicemitarbeiterin der ODEG u. a. mit einem streitenden Paar und einem gewaltbereiten Mann im Zugabteil konfrontiert. Die erfahrenen Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei konnten so den Schülerinnen und Schülern das richtige Verhalten in gefährlichen Situationen auf praktische Weise nahebringen. Des Weiteren wurden die Jugendlichen durch eine Vertreterin der ODEG auf mögliche Gefahren an Gleisen und Bahnübergängen hingewiesen und die richtigen Verhaltensregeln interaktiv erarbeitet. In einem anschließenden Quiz wurde das erlernte Wissen abgefragt. Da die Schülerinnen und Schüler viele Wege mit der ODEG absolvieren, sollen die jungen Fahrgäste auch die Kraft der gelb-grünen Züge verstehen lernen. „Wir möchten mit unseren Präventionsmaßnahmen keine Ängste schüren, aber bei den Jugendlichen Verständnis und Respekt entwickeln, dass Mutproben auf und an Bahnan-lagen lebensgefährlich sind.“, unterstreicht Arnulf Schuchmann, Geschäftsführer und Sprecher der ODEG. Themen waren u. a. die gefährliche Sogwirkung eines Zuges, die ca. 500 Meter Bremsweg eines 210 Tonnen schweren ODEG-Zuges vom Typ KISS bei 120 km/h sowie die Folgen von lebens-gefährlichen Mutproben, wie das Legen von Steinen auf Gleise oder den Bewurf von vorbeifahrenden Zügen.

Die Präventionsmaßnahme „Rollendes Klassenzimmer“ der Bundespolizei und der ODEG stieß auf ein großes Interesse bei Lehrern, Schülern und Eltern und wird regelmäßig auf den Linien der ODEG durchgeführt.

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Für Rückfragen stehen Ihnen:
Arnulf Schuchmann (Geschäftsführer und Sprecher der ODEG) unter 030 / 81 40 77 101, Dietmute Graf (Leiterin Marketing und Kommunikation) unter 030 / 81 40 77 165
oder unter presse(at)odeg.de gern zur Verfügung.